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Offenbarungen über Himmel und Hölle die sieben Jugendlichen gegeben wurden
Offenbarungen über die Hölle
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Erfahrungsbericht
Lukas 16:19-26
„Es war aber ein reicher Mann, und er kleidete sich in Purpur und feine Leinwand und lebte alle Tage fröhlich und in Prunk. Ein Armer aber, mit Namen Lazarus, lag an dessen Türe, voller Geschwüre, und er begehrte sich mit den Abfällen vom Tisch des Reichen zu sättigen, aber auch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre. Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und als er im Hades die Augen aufschlug und in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß.
 Und er rief und sprach: ‚Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle! Denn ich leide Pein in dieser Flamme.' Abraham aber sprach: ‚Kind, gedenke, dass du dein Gutes völlig empfangen hast in deinem Leben und Lazarus ebenso das Böse, jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein. Und zu diesem allen ist zwischen uns und euch eine große Kluft festgelegt, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.'

Die Bibel, das Wort Gottes, spricht unmissverständliche Worte über Himmel und Hölle. In dieser Bibelstelle, die wir eben lasen, spricht der Herr Jesus von zwei Örtlichkeiten: Himmel und Hölle - das ewige Heil oder die ewige Verdammnis. Es gibt keinen Ort dazwischen. Das Fegefeuer gibt es definitiv nicht. ‚Limbo' existiert auch nicht, wo die Menschen für eine Zeit nach ihrem Tod leben und dann in den Himmel kommen - die Bibel spricht sich sehr klar über das Leben nach dem Tod aus.

(11. April 1995)Gott gab uns eine Offenbarung die die ‚Flugbahn' unseres Lebens völlig verändern sollte. Es geschah zu einer Zeit, in der wir eben anfingen Gott und Sein Wort kennen zu lernen. Wir sind sieben Jugendliche denen Gott das Privileg und die große Verantwortung gab, diese Offenbarung der Welt mitzuteilen.

Alles begann etwa um 10:00 vormittags. Wir waren am Beten und wollten dann später zusammen picknicken. Plötzlich, um etwa 10:00 Uhr, leuchtete ein sehr stark scheinendes, weißes Licht durchs eins der Fenster. Als das Licht erschien, fingen wir auf einmal alle an in anderen Zungen zu sprechen und wurden im Heiligen Geist getauft.

Einen Moment später, waren wir alle erstaunt und fasziniert von dem, was wir dann sahen. Dieses wundervolle, herrliche Licht erleuchtete den ganzen Raum. Dies Licht war ungleich stärker als das Sonnenlicht. In-mitten des Lichtes sahen wir eine Menge Engel die weiß gekleidet waren. Diese Engel waren wundervoll, groß und sehr gut aussehend. In ihrer Mitte sahen wir etwas Erstaunliches - die Gestalt eines Menschen. Er sah besonders aus - ein Mensch, der einen sehr weißen Mantel und ebensolche Gewänder trug. Sein Haar sah aus, als bestände es aus goldenen Fäden. Sein Gesicht konnten wir nicht sehen - dazu glänzte es zu sehr. Wir konnten jedoch sehen, dass Er eine goldene Schärpe über der Brust trug, auf der mit goldenen Buchstaben stand: „König der Könige und Herr aller Herren." Er trug goldene Sandalen an Seinen Füßen und seine Schönheit war unvergleichbar. Als wir Seine göttliche Gegenwart wahrnahmen, fielen wir alle auf unsere Knie. Dann hörten wir Seine Stimme. Sie klang sehr besonders und wundervoll - jedes Seiner Worte bohrte sich in unsere Seele wie ein zweischneidiges Schwert - so wie es auch im Wort Gottes geschrieben steht (Hebräer 4:12).

 Er sprach in einfachen, aber sehr machtvollen Worten, zu uns. Folgende, hörbare Worte sagte Er zu uns: „Meine lieben Kinder, fürchtet euch nicht, Ich bin Jesus von Nazareth; und Ich bin deshalb zu euch gekommen, um euch Geheimnisse zu zeigen, die ihr dann Nationen, Städten, Gemeinden und allerorts mitteilen sollt. Wohin Ich euch sage, dass ihr gehen sollt, werdet ihr gehen - und wohin Ich euch sage, dass ihr nicht gehen sollt, werdet ihr nicht gehen."

Die Heilige Schrift, das Wort Gottes, sagt in Joel 3:1: „Und danach wird es geschehen, dass Ich Meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen." Das sind die Zeichen, die Gott für jeden vorbereitet hat.

Dann geschah etwas Seltsames - ein Felsbrocken erschien inmitten des Raumes, und der Herr, der ja mitten unter uns war, sagte, dass wir auf diesen Felsen gehen sollten. Der Fels befand sich ca. 20 Zentimeter über dem Fußboden; dann öffnete sich plötzlich ein großes Loch im Felsen. Es sah aus wie eine große, schreckliche, schwarze Höhle. Im Nu befanden wir uns in diesem Höhlenloch und bewegten uns tiefer und tiefer. Um uns herum war es sehr dunkel und wir wurden in die Erdmitte gebracht.

Wir hatten große Angst, während wir uns in dieser düsteren Dunkelheit befanden. Da unsere Furcht zunahm, sagten wir zum Herrn: „Herr, wir möchten nicht zu diesem Ort da! Bitte bring uns nicht dorthin, Herr! Bitte, bring uns wieder hier heraus!" Der Herr antwortete uns mit Seiner wundervollen, barmherzigen Stimme: „Diese Erfahrung ist nötig, damit ihr all das sehen und anderen davon erzählen könnt."

Bald waren wir in einem Tunnel, der wie ein Horn geformt war, und erblickten Schatten, Dämonen und Wesenheiten, die sich von einem Ort zum anderen bewegten. Wir bewegten uns tiefer und tiefer. Nach einigen Sekunden empfanden wir eine Leere und große Furcht.

Vor einigen schrecklichen Toren, die zu Höhlen führten, die wie ein Labyrinth aussahen, kamen wir an. Wir wollten da nicht hineingehen. Wir nahmen einen schrecklichen Gestank wahr und es war zum Er-sticken heiß. Als wir dann dennoch weiterkamen, sahen wir schreckliche Dinge und fürchterliche Bilder . Alles was wir dort sahen, war wie von Flammen verschlungen - und, inmitten all der Feuerflammen sahen wir Tausende von menschlichen Körpern. Sie erlitten große Qualen darin. Es war schlimm und entsetzlich was wir dort sahen - wir wollten das gar nicht sehen, was wir da sahen.

Die Hölle war in Bereiche verschiedener Leiden und Qualen unterteilt. Einer der ersten Bereiche, den wir sahen, nannten wir das „Tal der Kessel". Es gab dort Millionen dieser Kessel. Diese Kessel waren im Boden dieses Tals eingearbeitet - und in jedem befand sich glühende Lava. In jedem dieser Kessel befand sich ein Mensch, der einst starb und dann hier in die Hölle kam.

Sobald diese armen Seelen den HERRN sahen, begannen sie zu rufen und zu schreien: „HERR, erbarme Dich über uns! HERR, bitte gib mir eine Chance um hier hinauszukommen! HERR, nimm mich hier raus und ich werde der Welt sagen, dass dieser Ort absolut real ist!"Aber der Herr sah sie noch nicht einmal an. Wir sahen an diesem Ort Millionen von jungen Leute, Männern und Frauen. Homosexuelle und Alkoholiker wanden sich dort auch in Qualen. All diese Menschen schrieen dort der schweren Qualen wegen.

Es schockte uns, als wir sahen wie sehr ihre Körper bereits zerstört waren. Würmer krochen in und aus ihren Augenhöhlen, Mündern, Ohren und drangen überall am Körper ein in ihre Haut. Wir sahen das Wort Gottes in Jesaja 66:24 dadurch erfüllt: „Und sie werden hinausgehen und sich die Leichen der Menschen ansehen, die mit mir gebrochen haben. Denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht verlöschen, und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch."Ferner kann man in Markus 9:44 lesen: „...wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt." Wir waren, von dem was wir sahen, absolut entsetzt. Wir sahen Flammen, die 2 bis 3 Meter hoch waren.Inmitten einer solchen Flamme befand sich die Seele eines Menschen, der gestorben und in die Hölle gekommen war.

Der Herr erlaubte uns, einen Mann näher anzusehen, der in einem dieser Kessel war. Er hatte sich umgedreht und das Fleisch seines Gesichts zer-fiel in Stücke. Er verharrte darin, den Herrn intensiv anzusehen - dann fing er an den Namen des Herrn anzurufen. Er sagte: „HERR, hab Erbarmen! Bitte gib mir eine Chance! Herr, hol mich raus von diesem Ort!" Aber der Herr sah ihn nicht einmal an. Vielmehr drehte er ihm den Rücken zu. Als Jesus das tat, fing der Mann an zu fluchen und zu lästern. Dieser Mann war John Lennon, ein Musiker der einst weltberühmten, satanischen Musikgruppe, der „Beatles". John Lennon verlachte Jesus und machte sich über IHN zu Lebzeiten lustig. Er sagte einst, dass das Christentum verschwinden und Jesus Christus von jedermann vergessen sein würde. Dieser Mann ist jedoch heute in der Hölle und Jesus Christus ist immer noch sehr bekannt und sehr lebendig! Das Christentum ist als solches auch nicht verschwunden.

Als wir am Rand dieses schrecklichen Ortes entlanggingen, streckten sich überall Hände nach uns aus und baten um Gnade. Sie baten Jesus, dass ER sie herausholen möge - aber der Herr sah sie noch nicht einmal an.

Dann begannen wir durch verschiedene Unterteilungen zu gehen. Wir kamen zum schrecklichsten Bereich der Hölle, wo die die schlimmsten Qualen geschehen - dem Zentrum der Hölle. Die größten Quälereien finden dort statt - Quälereien, die kein menschliches Wesen auch nur annähernd beschreiben kann. Die sich dort befanden, kennen alle Jesus und das Wort Gottes. Es sind Pastoren, Evangelisten, Missionare und all jene, die einst Jesus angenommen und die Wahrheit gekannt hatten-aber, sie hatten ein Doppelleben geführt.

Auch Abgefallene sahen wir dort - ihre Qualen waren 1000mal schlimmer als die anderer. Sie riefen und bettelten Jesus um Gnade an, aber das Wort des Herrn sagt in Hebräer 10:26-27 „Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit em-pfangen haben , bleibt kein Schlachtopfer für Sünden übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird."

Wir sahen auch Seelen, die gepredigt, gefastet, gesungen und ihre Hände in der Gemeinde erhoben hatten - aber auf den Straßen und in ihrem Zuhause lebten sie in Ehebruch, Unzucht, Lügen und Raub. Wir können Gott nicht belügen. Die Bibel sagt, dass von dem, dem viel gegeben wurde, auch viel zurückerwartet wird (Lukas 12:48).

Gott erlaubte uns zwei Frauen zu sehen, die während ihres irdischen Lebens Christen gewesen waren, aber nicht rechtschaffen vor dem Herrn gelebt hatten. Eine sagte zu der anderen: „Du verfluchtes, böses Wesen!

Du bist daran schuld, dass ich jetzt hier bin. Du hast mir kein heiliges Evangelium gepredigt! Und, weil du mir nicht die Wahrheit sagtest, deshalb bin ich nun hier in der Hölle!"
Inmitten all der Flammen sagten sie all das zueinander, wobei sie einander hassten - da es in der Hölle keine Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung gibt.

Wir sahen Tausende von Seelen, die das Wort Gottes gekannt hatten, aber deren Leben nicht rein in der heiligen Gegenwart des Herrn gewesen war. „Du kannst weder mit Gott noch mit den Flammen der Hölle spielen," sagte der Herr. Er sagte ferner, „Meine Kinder - alle noch so schlimmen Leiden und Qualen, die ein Mensch auf der Erde je erleben kann, sind NICHTS im Vergleich zu den Qualen, die ein Mensch in den besten Gegenden der Hölle hat." Wenn es schon denen so schrecklich er-geht, die am Wenigsten in der Hölle zu leiden haben, was müssen all jene erst erleiden, die im Zentrum der Hölle gequält werden - wobei diese einst das Wort Gottes kannten und es dann verließen. Dann sagte der Herr, dass wir mit dem Feuer auf der Erde spielen können - aber nicht mit dem höllischen Feuer. Wir gingen weiter durch verschiedene Regionen, wobei uns der Herr viele versch

iedene Leute zeigte. Wir sahen, dass die Menschen dort etwa sechs verschiedenen Arten von Qualen ausgesetzt waren. Es gab dort Seelen, die von Dämonen auf die verschiedensten Arten gequält wurden. Eine andere Art der Qual war, dass ihr eigenes Gewissen ihnen ständig sagte: „Erinnere dich, was dir gepredigt wurde; denk dran, was du aus dem Wort Gottes hörtest; vergiss nicht, wie du sie auslachtest, als sie dir von der Hölle erzählten..." Ihr eigenes Gewissen quälte sie - ebenso wie die Würmer, die kreuz und quer über ihren Körper krochen - ebenso wie das alles verzehrende Feuer, das tausendfach heißer ist, als wir es uns nur vorstellen können. All das sind die „Belohnungen", die der Teufel für all die bereithält, die nach ihm trachten und folgen.

Das Wort Gottes sagt in Offenbarung 21:8 „Aber den Feigen und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod."

Als nächstes zeigte uns der Herr einen Mann, der sechs Menschen ermordet hatte. Diese sechs umringten ihn nun, wobei sie ihn anschrieen„Es ist deine Schuld, dass wir hier sind - DEINE SCHULD!" Der Mörder versuchte sich ständig die Ohren zuzuhalten, weil er das nicht mehr hören wollte - aber es ging nicht, weil die menschlichen Sinne in der Hölle um ein vielfaches empfindsamer sind.

Die Seelen werden an diesem Ort mit einem unstillbaren Durst nach Wasser gequält, dem nicht abgeholfen werden kann - ebenso wie in der biblischen Begebenheit vom reichen Mann und dem armen Lazarus in Lukas 16:19. Der reiche Mann bat, als er in der Hölle war, um nur einen Tropfen Wasser - der wäre schon genug für ihn gewesen. - Das Wort Gottes sagt in Jesaja 34:9 „Und Edoms Bäche verwandeln sich in Pech und sein Boden in Schwefel, und sein Land wird zu brennendem Pech."

In jenem Bereich der Hölle befanden sich die Seelen inmitten des Feuers. Die Menschen sehen in Trugbildern die Fluten eines kristallklaren Flusses - aber, wenn sie zu trinken versuchen, verwandelt sich der Fluss in Feuer. Ferner sehen sie Bäume, deren Früchte Wasser spendet - wenn sie danach greifen, verbrennen sie sich ihre Hände und Dämonen verspotten sie.

Dann nahm uns der Herr mit zu einem Ort, der um vieles schlimmer war, als jene, an denen wir bereits gewesen waren. Wir sahen den See, der mit Feuer und Schwefel brennt. An der einen Seite des Sees befand sich ein kleinerer See. In diesem kleineren See befanden sich unzählige Millionen von Menschen, die schrieen und den Herrn um Gnade baten. Sie sagten sehr laut: „Herr, bitte! Hol uns hier heraus - und sei es nur für einen Moment! Bitte, gib uns die Chance hier hinaus zu kommen!" Der Herr konnte jedoch nichts für sie tun, da ihr Urteil bereits gesprochen war.

Der Herr erlaubte uns, das wir unser Augenmerk auf einen Menschen richteten, dessen Körper halb im Feuersee eingetaucht war. Der Herr half uns seine Gedanken zu erkennen. Der Mann hieß Mark. Wir waren erschüttert, als wir wahrnahmen, was dieser Mann zu sich selbst in Gedanken sagte: „Ich würde alles geben, um dort zu sein, wo ihr seid. Ich würde alles dafür geben, um nur eine Minute wieder auf der Erde zu sein. Es würde mich nicht stören, wenn ich der ärmste, am meisten gehasste, total kranke oder unglücklichste Mensch wäre - ich würde alles dafür geben, um nur zurück zu kommen. Nur für eine Minute auf der Erde sein." Der Herr Jesus hielt meine Hand und erwiderte auf die Gedanken von Mark: Mark, warum möchtest du für eine Minute zurück auf die Erde kommen?" Mit einer gequälten und weinenden Stimme sagte er zu Jesus: „Herr. Ich würde alles dafür geben um nur eine Minute wieder auf der Erde sein zu können - damit ich Buße tun und mich bekehren könnte!"

Als der Herr hörte was Mark gesagt hatte, sah ich wie Blut aus den Wunden Jesu kam und Tränen Seine Augen füllten, indem er sagte: „Mark, es ist zu spät für dich. Würmer werden dein Bett sein und dich bedecken." Jesaja 14:11. Als der Herr das gesagt hatte, versank er für immer im Feuersee. Es ist sehr, sehr traurig - für all diese Seelen gibt es in Ewigkeit keine Hoffnung. Nur wir, die wir auf der Erde leben, haben die Chance unsere schlechten Taten zu bereuen (Busse zu tun), sich zu bekehren und in den Himmel zu Jesus Christus zu kommen.
Ich überlasse jetzt meiner Schwester, diesen Erfahrungsbericht weiter zu erzählen - ich danke euch.


2. Erfahrungsbericht - Lupe
Lasst uns das Wort des Herrn aus Psalm 18:10 lesen: „Er neigte die Himmel und fuhr hernieder, und Dunkel war unter Seinen Füßen."Als der Herr nach meiner Hand griff, gab ich sie Ihm und wir begannen in diesem Tunnel nach unten zu schweben. Im Tunnel wurde es dunkler und dunkler, bis ich irgendwann meine andere Hand nicht mehr sehen konnte, die die Hand des Herrn festhielt.

Plötzlich kamen wir an etwas vorbei, das schwarz war, sprudelte und Geräusche von sich gab. Die Finsternis war so dicht, dass man mit der Hand nicht die Wände des Tunnels finden konnte. Unser Absinken ging so schnell vor sich, dass es mir so vorkam, als würde sich meine Seele vom Körper trennen.

Zunehmend nahm ich einen Gestank nach Fäulnis wahr - so wie faulendes Fleisch. Dieser Gestank nahm von Moment zu Moment zu. Dann hörte ich die die Stimmen unzähliger Seelen. Unablässig schrieen, weinten und jammerten sie. Das erschreckte mich derart, dass ich mich zum Herrn wandte und Ihn fragte: „Herr, wohin bringst Du mich? Herr, erbarme Dich über mich! Bitte, erbarme Dich über mich!" Darauf sagte der Herr nur: „Es ist nötig, dass du all das siehst, damit du es jedem weiter sagen kannst."

Wir bewegten uns in diesem Tunnel, der wie ein Horn geformt war, immer noch nach unten, bis wir an einem Ort ankam, an dem es völlig dunkel war. Auf einmal sah ich Millionen über Millionen Flammen - so als ob mir plötzlich ein dichter Vorhang von den Augen genommen worden wäre. Und, noch schlimmer als das - ich hörte viele qualvolle Schreie, sah aber niemand. Ich war sehr verängstigt. Wiederum sagte ich zum Herrn: „Herr, bitte hab Erbarmen! Bitte erbarme Dich über mich! Bitte, bring mich nicht zu diesem Ort! Bitte vergib mir!" Zu diesem Zeit-punkt kam ich mir nicht mehr nur als ein Betrachter der Hölle vor, sondern dachte, der Tag des Gerichts wäre für mich gekommen. Schreckerfüllt stand ich unter heftigem Zittern vor dem Herrn, da ich wirklich annahm, das Ende meines Lebens sei gekommen.

Wir kamen einer großen Flamme, die sich vor uns befand, immer näher; sie war sehr groß und brannte voller Wut. Langsam sanken wir tiefer, wobei ich millionenfache Flammen sah und Millionen Seelen hörte, die wie eine Stimme am Schreien waren.

Dann sah ich einen hölzernen Tisch, der nicht vom Feuer verzehrt worden war. Auf ihm stand etwas, das aussah wie Bierflaschen. Sie sahen erfrischend aus, aber sie waren voller Feuer. Als ich mir das so ansah, erschien plötzlich ein Mann. Sein Fleisch sah aus, als ob es fast vollends zerstört wäre - und was von seinen Kleidern übrig geblieben war, war schmutzig oder brennend. Er hatte seine Augen, den Mund und sämtliche Haare durch das Feuer verloren. Obwohl er keine Augen mehr hatte, konnte er mich dennoch sehen. Ich sage euch: Es ist eigentlich die Seele, die denkt, überlegt und sieht - nicht dein natürlicher Körper.

Der Mann streckte seine dürre Hand zum Herrn aus und fing an zu weinen, indem er sagte: „Herr, hab Erbarmen mit mir! Bitte, erbarme Dich meiner! Es tut so weh! Ich brenne! Bitte, erbarme Dich meiner und hole mich hier raus!" Der Herr sah ihn voller Mitleid an - und plötzlich fühlte ich etwas Warmes in meiner Hand. Ich sah hin und erblickte Blut das Blut Jesu! Das Blut kam aus Seiner Hand, während er auf den leidenden Mann sah, der von Flammen eingehüllt war.

Dann richtete der Mann seinen Blick auf den Tisch und ging auf die Flaschen zu. Er griff sich eine Flasche, doch während er daraus trank, schoss auf einmal Feuer und Qualm aus ihr heraus. Sein Kopf zuckte zurück und schrie derart, wie ich noch nie jemanden schreien hörte. Sein Schreien war voller Schmerzen und Trauer - dennoch beabsichtigte er den verbliebenen Flaschenrest zu trinken. Aber nun war die Flasche voller Säure, sodass sein Hals dadurch völlig zerstört wurde. Man konnte sehen, wie die Säure in den Magen kam und ihn dort verletzte.

Die Zahl 666 war auf seiner Stirn eingraviert. Auf seiner Brust hatte er eine Tafel aus einem unbekannten Metall, das weder durch das Feuer noch durch die Würmer Schaden erlitten hatte. Es stand mit einigen Buchstaben etwas auf ihr geschrieben, was wir aber nicht lesen konnten. Der Herr, in Seinem großen Erbarmen, gab uns die Interpretation dessen, was darauf geschrieben stand. „Ich bin hier, weil ich ein Trinker bin." Er bat den Herrn um Gnade, aber das Wort sagt jedem klar in 1.Korinther 6:10 „ ... noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben."

Der Herr zeigte mir, wie in einem Film, die letzten irdischen Momente dieses Mannes. Es war, als sähe ich in einem Fernseher mit einer sehr großen Bildfläche, die letzten Sekunden vor seinem Tod. Der Mann hieß Luis und trank in einer Bar. Dort sah ich denselben Tisch und die gleichen Flaschen auf ihm. Um diesen Tisch herum saßen seine Freunde (Ich möchte euch dies sagen - es gibt nur EINEN WAHREN FREUND und sein Name ist JESUS CHRISTUS. Er ist der einzig treue Freund). Luis trank und seine Freunde waren bereits betrunken. Sein ‚bester' Freund nahm plötzlich eine Flasche, brach ihr den Hals ab und begann damit auf Luis einzustechen. Als er sah, dass Luis am Boden lag und ver-blutete, rannte er weg. Das Traurigste war, dass er ohne Jesus starb.