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23 Minuten in der Hölle

von Bill Wiese

Teil 1

Die Deutsche Seite

Bill Wiese übergab sein Leben Jesus im Alter von 16 Jahren. Er kennt den Herrn Jesus seit 32 Jahren. Er zog 1976 nach Kalifornien und hat 10 Jahre unter der Leitung von Pastor Chuck Smith in Costa Mesa, Kalifornien, dem Herrn gedient. Bill ist Immobilien- Makler wie seine Frau Annette. Im November 1998 machte Bill eine reale Höllen-erfahrung. Er wird euch nun persönlich darüber berichten.

„Es ist eine Ehre für mich hier zu sein, und ein Segen für uns beide. Wir sind im Immobilien Geschäft.
Wir tun das nicht um unseren Lebensunterhalt zu finanzieren. Wir machen das nicht fürs Geld. Das Einzige was Gott uns gesagt hat ist, das wir in die Welt gehen sollen, um den Menschen von Seiner großen Liebe zu erzählen, und über den Ort, wo Gott niemanden Seiner Geschöpfe haben möchte. Das ist der Grund warum wir heute hier sind.


Zuerst möchte ich einige Sachen klarstellen - Fragen, die ich mir als Hörer, stellen würde, wie z. B.: Woher weiß ich, dass diese Erfahrung nicht nur ein Alptraum war? Ich möchte etwas klarstellen. Ich habe meinen Körper tatsächlich real verlassen. Als ich wieder zurückkam, konnte ich meinen Körper auf dem Boden liegen sehen. Daher weiß ich, dass ich diese Erfahrung außerhalb meines Körpers erlebt habe.
Viele Christen meinen, dass es für einen Christen nicht möglich sei, seinen Körper zu verlassen. Aber das entspricht nicht der biblischen Wahrheit.

In 2.Kor.12:2
, sagt Paulus, das er in den dritten Himmel entrückt wurde: „Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren - ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. " Weil er es nicht genau wusste, besteht die Möglichkeit, dass es sich um eine Vision handelte.

In Hiob 7:14
steht geschrieben "So erschrecktest du mich mit Träumen und machtest mir Grauen durch Gesichte". Das ist genau das, was der Herr mit mir machte. Er hat mich mit dieser Vision erschreckt. Nach dieser Erfahrung brauchte ich ein Jahr, bis ich mich wieder beruhigt hatte und zur Normalität zurückkehrte. Ich war wie in Trance auf Grund dieser Furcht einflößenden Erlebnis und total traumatisiert, so dass es meine gesamte Einstellung, Zeugnis zu geben, verändert hat. Es zeigte mir auch, wie sehr ich es zu schätzen habe, wovor Gott mich bewahrte.
Ich habe meine Frau gebeten, Euch zu erzählen, wie sie mich im Wohnzimmer auf dem Boden liegend fand, denn ich konnte mich daran nicht erinnern. Sie wird es Euch mit einigen Worten berichten."

„Danke mein Lieber! Es war 3:23 als ich aufwachte. Ich kann mich daran erinnern, weil ich auf unsere digitale Uhr sah und, merkte dass Bill nicht neben mir lag. Ich hörte Schreie, die aus unserem Wohnzimmer kamen und lief dorthin. Ich fand meinen Mann in einem Zustand vor, wie ich ihn vorher noch nie gesehen hatte. Jeder der Bill kennt, weiß, dass er sehr konservativ, gefasst und ruhig ist. Nichts kann ihn so schnell aus der Ruhe bringen, es sei denn Gott berührt ihn (lächeln).

Tatsache ist, dass ich ihn dort liegend und traumatisiert vorfand, und zwar reichlich traumatisiert. Er hatte seinen Kopf auf die Hände gestützt, er schrie und weinte bitterlich. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich dachte, er bekäme gerade einen Herzinfarkt. Ich begann zu beten und er schrie mich an und sagte:" Bitte bete, dass der Herr mir diese Vision nimmt. Der Herr hat mich in die Hölle geführt und ich fühle, dass mein Körper stirbt, ich ertrage das nicht.
Ich fing an für ihn zu beten. Ich weiß nicht wie lange, vielleicht 10 oder 20 Minuten, so dass er begann sich zu beruhigen. Er war immer noch im Schockzustand. Vergleichbar mit jemandem, der in Vietnam war und zutiefst von Alpträumen geplagt wird, oder mit jemandem der einen Unfall wieder erlebt. Es war definitiv nicht so, als ob er aus einem Alptraum aufgewacht war. Ich kann dies bestätigen."


„Ich bin mit einer wunderbaren Frau gesegnet worden und bin Gott sehr dankbar dafür. Wir kennen uns seit sechs Jahren und sind seit vier Jahren verheiratet. Es waren die besten sechs Jahre meines Lebens.Nachdem ich diese Erfahrung gemacht hatte, war das Erste was ich wissen wollte, ob jemand in der Bibel jemals eine Höllen-Erfahrung erlebt hatte. Ich fing an zu forschen und hörte was Chuck Missler zu sagen hatte. Er ist ein Bibelexperte und erzählte, dass Jona tatsächlich eine höllische Erfahrung erlebt hat, denn in Jona 2:3 steht: „Und ich rief zu dem HERRN in meiner Angst, und Er antwortete mir. Ich schrie aus dem Rachen des Todes, und Du hörtest meine Stimme". Und in Jona 2:7 steht: " Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, HERR, mein Gott!". Das heißt, es gab jemanden, der die Hölle besucht hatte - und zwar JONA.


Ich wollte es unbedingt wissen, denn in meinen ersten Tagen als Neu-Bekehrter, lernte ich, dass alle spirituellen Erfahrungen mit dem Wort Gottes übereinstimmen müssen. Deswegen dachte ich, dass wenn mein Erlebnis Wirklichkeit war, es auf jeden Fall in der Bibel stehen müsse.Meine Nachforschungen ergaben, dass es ca. 400 Stellen in der Bibel gibt, die beschreiben, was ich gesehen, gehört und gefühlt habe.

Alles was mit der Hölle zu tun hat, ist schon in der Schrift beschrieben worden. Deshalb könnt ihr alles, was ich Euch erzähle, in der Bibel nachlesen. Ich werde später einige Stellen erwähnen.Außerdem habe ich von über 14 Personen gehört, die auch Erfahrungen mit der Hölle gemacht haben. Die meisten, sind Menschen, die im Krankenhaus todesnahe, bzw. real klinisch-tot Erlebnisse hatten und ins Leben zurückkehren konnten.

Ich beginne nun davon zu erzählen.Meine Frau und ich gingen, wie immer, am Sonntag zum Abendgottesdienst und um unseren Pastor zu treffen. Danach fuhren wir nach Hause, wie an jedem anderen normalen Tag und gingen ins Bett. Um ca. 3:00 Uhr morgens wurde ich im Geiste weggeführt. Ich hatte keine Ahnung, wie ich dahin kam, bis ich wieder zurückkehrte und der Herr es mir erzählte. Plötzlich sah ich mich in einer Art Gefängniszelle liegen, wie man sie sich üblicherweise vorstellt. Die Wände waren aus Stein, die Tür hatte Gitter, nur wusste ich nicht, wo ich war. Ich wusste nur, dass es sehr heiß war. Es war so heiß, dass ich mir nicht vorstellen konnte, wieso ich noch am Leben war, da die Hitze derart intensiv war.

Plötzlich erschien ein Licht, jedoch nur für kurze Zeit, so dass ich dachte der Herr sei da gewesen, damit ich das Ganze sehen konnte. Aber es wurde gleich wieder stockdunkel. In Jesaja 24:22 steht: "Das sie gesammelt werden als Gefangene im Gefängnis und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit heimgesucht werden".
In Sprüche 7:27
: " Ihr Haus ist der Weg ins Totenreich, da man hinunter fährt in des Todes Kammern." Eine Kammer ist eine Art Raum, der sich im Inneren eines Gebäudes befindet. Das heißt, dass sich in Teilen der Hölle einige Gefängniszellen mit Kammern befinden, in denen es Feueröfen und große Feuer gibt. In so einer Zelle befand ich mich.

In Jona
2:7 können wir weiter lesen: "Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich". Und in Jona 17:16: "Hinunter zu den Toten wird sie fahren, wenn alle miteinander im Staub liegen".Alles was ich sah, steht in der Bibel. Das Grab das Jesaja erwähnt hat (Jesaja 14:19) ist die Hölle. Ich sah mich in einer Zelle und zwar mit vier weiteren Gestalten. Damals wusste ich nicht, dass es Dämonen waren. Gott hat mich in dem Bewusstsein, dass ich nicht errettet bin, dorthin geführt. Gott ließ mich vergessen, dass ich errettet war. Ich wusste nicht warum, aber Er erklärte es mir auf dem Weg nach Hause. Ich hatte keine Ahnung was für Gestalten diese waren, nur dass sie riesig waren ca. 3 bis 4 Meter hoch. Es ist erstaunlich, dass eine andere Person, die auch solche Erfahrung machte, bezeugte, denselben Dämon wie ich gesehen zu haben. Wenn Sie die Beschreibung von Kenneth Hagin hören, werden Sie ihn in seinem Video von dieser Wesenheit erzählen hören und wie diese ihn als Jungen an Höllengittern entlang streifte.


Alle 4 Dämonen hatten Schuppen. Einer davon hatte sie auf seinem ganzen Körper verteilt. Er hatte auch einen riesigen Kiefer mit großen Zähnen und eingehöhlte Augen. Er war wirklich riesig. Ein anderer Dämon hatte sehr scharfe Flossen am ganzen Körper. Er besaß große Arme und große Füße. Alles war asymmetrisch an ihnen; die Arme waren sehr lang, und die Schultern sehr breit. Sie waren hässliche Wesen und verfluchten Gott die ganze Zeit über.Ich habe mich gefragt: "Warum verfluchen diese Kreaturen Gott? Warum hassen sie Gott so sehr?" Dann wandten sie sich zu mir und ich fühlte ihren Hass auf mir. Aber warum hassten sie mich? Ich hatte ihnen doch nichts getan. Es war ein Hass, wie ich ihn noch nie auf der Erde empfunden habe. Ich fühlte, dass sie beauftragt worden waren, mich zu quälen.

Es gibt einige Sachen, die ich euch erzählen werde, von denen ich nicht weiß, wie ich sie erfahren habe. Es erscheint mir, dass die Sinnesorgane in der Hölle viel empfindsamer sind. Man empfindet alles sehr viel intensiver als auf der Erde. Mir waren die Entfernungen, die Zeit und andere Dinge sehr viel bewusster. Etwas was ich wusste war, dass sie beauftragt waren, um mich für immer an diesem Ort zu quälen. Ich merkte, dass ich auf dem Boden lag und total kraftlos war. Ich fragte mich, warum dies so war? Was war mit mir los?

Obwohl meine Frau und ich sehr sportlich sind, lag ich in diesem Augenblick völlig kraftlos auf dem Boden.Plötzlich schnappte mich einer der Dämonen, hob mich hoch und schleuderte mich gegen die Wand, etwa so wie wenn man ein Glas gegen die Wand wirft. Ich war so leicht und er so kräftig. Jeder Knochen meines Körpers war gebrochen, ich spürte jeden Bruch. Ich hatte Schmerzen und fing an um Gnade zu flehen als ich so da lag. Aber diese Kreaturen hatten keine Gnade. Einer zog mich hoch und der andere riss meine Haut mit seinen scharfen Flossen in Stücke, ohne Rücksicht auf meinen von Gott geschaffenen Körper.


Ich spürte ihren tiefen Hass mir gegenüber und fragte mich, warum ich eigentlich noch am Leben war und ausgerechnet mir so etwas passierte. Ich konnte nicht verstehen, warum ich noch nicht tot war. Mein Gewebe hing in Stücken an meinem Körper, aber es war kein Blut zu sehen. Denn Blut ist Leben und in der Hölle gibt es kein Leben, genauso wenig wie Wasser.

In Jesaja
14:9-10 steht: "Das Totenreich drunten erzittert vor dir, wenn du nun kommst. Es schreckt auf vor dir die Toten, alle Gewaltigen der Welt, und lässt alle Könige der Völker von ihren Thronen aufstehen, dass sie alle anheben und zu dir sagen: «Auch du bist schwach geworden wie wir, und es geht dir wie uns".
Im Psalm 88:4
steht: " Denn meine Seele ist übervoll an Leiden, und mein Leben ist nahe dem Tode". Wir wissen, dass der Teufel Kraft besitzt. In der Bibel gibt es eine Stelle, wo ein Besessener durch Höhlen rannte. Man konnte ihn nicht einmal mit Ketten bändigen, denn diese hatte er zerbrochen. Er war nur ein Mensch, aber mit dämonischer Kraft.


Dämonen haben tausend Mal mehr Kraft als die Menschen. Und ich konnte mit meiner normal menschlichen Kraft nicht gegen sie ankämpfen. Ich war ihnen ausgeliefert und sie hatten keine Gnade mit mir. Der Gestank der Dämonen und auch der der Hölle, war so schrecklich, dass ich kaum Worte habe um diesen zu beschreiben. Ich werde es trotzdem versuchen.

Es roch überall wie verbranntes Fleisch und wie Schwefel. Es roch wie ein offener Gully oder wie verdorbenes Fleisch, faule Eier oder saure Milch. Man muss sich das Schlimmste vorstellen. Es war so giftig, dass man allein durch den Gestank hätte sterben müssen.
Ich fragte mich "Warum bin ich immer noch am Leben? Die Antwort war, dass es dort keinen Tod gibt, der einen erlösen könnte, und dass man alles aushalten muss.

Die Dämonen in der Zelle verfluchten Gott und lästerten Ihn mit üblen, gotteslästerlichen Worten. Dies wird in Hesekiel 22:26 sichtbar: "Seine Priester tun meinem Gesetz Gewalt an und entweihen, was Mir heilig ist; sie machen zwischen heilig und unheilig keinen Unterschied und lehren nicht, was rein oder unrein ist, und vor meinen Sabbaten schließen sie die Augen; so werde Ich unter ihnen entheiligt".


Mit Profanitäten zu lästern bedeutet mit Vulgaritäten zu entwürdigen. Im 5.Mose 32: 22-24 kann man die Folterungen, die ich erleiden musste, wiederfinden: " Denn ein Feuer ist entbrannt durch Meinen Zorn und wird brennen bis in die unterste Tiefe und wird verzehren das Land mit seinem Gewächs und wird anzünden die Grundfesten der Berge. 23Ich will alles Unglück über sie häufen, ich will alle Meine Pfeile auf sie schießen. 24Vor Hunger sollen sie verschmachten und verzehrt werden vom Fieber und von jähem Tod. Ich will der Tiere Zähne unter sie schicken und der Schlangen Gift."


In 2.Samuel 22:6
steht: "Des Totenreichs Bande umfingen mich, und des Todes Stricke überwältigten mich." Und in Micha 3:2 steht:" Aber ihr hasset das Gute und liebet das Arge; ihr schindet ihnen die Haut ab und das Fleisch von ihren Knochen." Die dort beschriebenen Prozeduren mussten die Juden auch erleiden. Aber woher stammten diese grausamen Ideen? Ich vermute sie kommen aus der Hölle, denn gerade diese Art der Folterung nehmen die Dämonen vor.

Was das Thema Gnade betrifft, so wissen wir, dass sie nur aus dem Himmel kommen kann. Der Teufel ist das genaue Gegenteil von dem was Gott ist. Im Psalm 36:6 steht: „HERR, Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und Deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen".

Und im Psalm 74:20 steht: "Gedenke an den Bund; denn die dunklen Winkel des Landes sind voll Frevel". Es ist ein schrecklicher Ort, an dem man vieles aushalten muss. Ein wichtiger Aspekt ist der, dass Gott die Menschen nach höchstem Maß geschaffen und die Dämonen nach niedrigstem Maß gemacht hat. Als Menschen arbeiten wir hart um im Leben weiter zu kommen. Wir lernen und versuchen uns zu weiterzubilden. In der Hölle wird das Leben jedoch von den Dämonen bestimmt. Diese Kreaturen haben aber keinen IQ. Sie sind dumme Wesen. Das einzige was sie kennen und können ist, Gott und die Menschen zu hassen und die Menschen zu quälen - mehr tun sie nicht. Sie kontrollieren dann das Leben und wer dort ist, kann absolut nichts tun um all das zu vermeiden. Es gibt Schriftsteller die darüber schreiben. Es ist eine Erniedrigung zu wissen, dass solche Kreaturen dann dein Leben dort kontrollieren.

In Habakuk 2:5
steht: "So wird auch der treulose Tyrann keinen Erfolg haben, der stolze Mann nicht bleiben, der seinen Rachen aufsperrt wie das Reich des Todes und ist wie der Tod, der nicht zu sättigen ist: Er rafft an sich alle Heiden und sammelt zu sich alle Völker".
In Jesaja 57:9
heißt es: "Du bist mit Öl zum König gezogen und mit viel köstlicher Salbe und hast deine Boten in die Ferne gesandt und tief hinab bis zum Totenreich".
In Hesekiel 32:24
steht: "Da liegt Elam mit seinem stolzen Volk, rings herum seine Gräber, sie alle erschlagen und durchs Schwert gefallen, hinunter gefahren als Unbeschnittene unter die Erde, von denen einst Schrecken ausging im Lande der Lebendigen; sie müssen ihre Schande tragen mit denen, die in die Grube gefahren sind". Es ist wirklich sehr schrecklich, von diesen Gestalten, die keine Gnade kennen, manipuliert und gequält zu werden.

Ich lag in dieser Zelle und es wurde sehr dunkel. So dunkel, wie ich es noch niemals erlebt hatte. Obwohl ich die Eisenhöhlen in Arizona besucht habe, kann deren Dunkelheit nicht im Ansatz mit der Dunkelheit der Hölle verglichen werden. Irgendwie konnte ich mich trotzdem aus der Zelle heraus tasten. Diese Gestalten erlaubten es mir und als ich vor der Tür stand, konnte ich nur in eine Richtung sehen, aber nur Dunkelheit erkennen. An diesem Ort hörte ich viele Schreie. Schreie von Billionen von Menschen. Haben Sie jemals jemanden richtig schreien hören? Es ist sehr unangenehm nicht wahr? Stellen Sie sich mal das Geschrei von Billionen von Menschen vor. Man kann es nicht aushalten, man möchte sich die Ohren zuhalten, aber es ist nicht möglich, weil diese Geräusche sehr durchdringend sind.


Hinzu kommt die Angst. Angst weil Gott nicht da ist. Man muss die Angst, die totale Dunkelheit und die Folterung aushalten. Man weiß nicht, was auf einen zukommt in dieser totalen Finsternis. Im Psalm 88:6 steht:" Ich liege unter den Toten verlassen, wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen, derer du nicht mehr gedenkst und die von deiner Hand geschieden sind". In Offenbarung 16:10 heißt es: "Und der fünfte Engel goss aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen".


In Judas 1:13
steht:" Wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, umherirrende Sterne; deren Los ist die dunkelste Finsternis in Ewigkeit."
Im 2. Moses 10:21
steht des weiteren: "Da sprach der HERR zu Moses: Recke deine Hand gen Himmel, dass eine solche Finsternis werde in Ägyptenland, das man sie greifen kann".

Man kann die Finsternis tatsächlich fühlen und die Angst die dich umarmt, ist sehr schrecklich. Stellen Sie sich mal vor, Sie sehen gerade einen Horrorfilm und spüren wie sich Ihre Haare im Nacken aufstellen. Nun multiplizieren Sie diesen Augenblick mal tausend und auf ewig. Dann werden Sie ungefähr wissen, wie ich mich gefühlt habe. Ich erinnere mich an Situationen in meinem Leben, wo die Angst mich gepackt hat.

Als ich ein Junge war, war ich öfters surfen. Ab und zu tue ich das heute noch. Ich erinnere mich daran, als wir in Cocoa Beach in Florida zum Surfen waren und wir eine Gruppe von Haien in unserer Nähe sichteten. Ein Hai, ungefähr 3 Meter lang, biss in mein Surfbrett und brach es in zwei Stücke. Er packte mich am Bein und zog mich herunter. Mein Bein war in seinem riesigen Maul. Damals war ich noch nicht errettet, aber er ließ mich plötzlich los. Ich weiß heute, dass Gott dem Hai sein Maul aufriss. Aber in solchen Sekunden, ist die Panik die dich ergreift, einfach unbeschreiblich.


Wenn Sie den Film "Hai" gesehen haben, können Sie vielleicht nachempfinden, was man in solchen Momenten fühlt. Die Angst ist verheerend. Der Junge der neben mir stand, wurde vom Hai gepackt. Sein Bein wurde abgerissen und sein Körper wurde gleichzeitig vom Hai zum Strand geschleift. Überall war Blut und seine Schreie hörte man bis in die Ferne. Ich weiß, was Angst bedeutet. Aber es gibt nichts Vergleichbares mit der Angst in der Hölle.


In Jesaja 24:17-18
steht:" Über euch, Bewohner der Erde, kommt Schrecken und Grube und Netz. Und wer entflieht vor dem Geschrei des Schreckens, der fällt in die Grube; und wer entkommt aus der Grube, der wird im Netz gefangen. Denn die Fenster in der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben". Wenn man aus den Gefängnissen auf Erden hört, wie die Gefangenen schreien, umso mehr hört man das Schreien der Verlorenen in der Hölle.

In Hiob 18:14
steht:" Er wird aus seiner Hütte verjagt, auf die er vertraute, und hingetrieben zum König des Schreckens". Der Teufel ist definitiv der König der Terroristen.
Ich war auf einmal außerhalb der Zelle und sah in alle Richtungen und konnte nur Feuerflammen sehen. Ich war überzeugt davon, dass ich mich ungefähr 10 Meilen davon entfernt befand, und das Feuerloch war 3 Meilen breit. Die Flammen machten den Horizont ganz klar, so dass man einen vollen Überblick über die Hölle hatte. Die Finsternis dagegen war so dicht, dass sie jeden winzigen Lichtstrahl verdrängte. Man konnte nur den Horizont schwach erkennen.Alles war braun und getrübt. Es gab nicht ein einziges grünes Blatt. Es gab dort kein Leben, nur Steine, Dreck und Dunkelheit. Nur ein giftiger Nebel war in der Luft zu spüren. Durch die hoch steigenden Flammen konnte ich diesen Ort überblicken. Im 5.Mose 29:22 steht geschrieben: "… all ihr Land hat er mit Schwefel und Salz verbrannt, dass es weder besät werden kann noch etwas wächst, noch Kraut darin aufgeht, gleichwie Sodom und Gomorra, Adma und Zebojim zerstört sind, die der HERR in Seinem Zorn und Grimm zerstört hat ".

Es gibt kein Leben in der Hölle. Es ist unheimlich in einer Welt zu sein, in der es kein Leben gibt, wie wir es hier auf der Erde genießen können. Bäume und frische Luft und alles andere gibt es nicht in der Hölle. Es gibt nur den Tod und eine erdrückende Hitze, die man nicht beschreiben kann.

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