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Ich war 23 Stunden tot

von Angelica Zambrano

Teil 1
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Die Deutsche Seite

Angelica, die Tochter
Maxima, die Mutter


Mein Name ist Maxima Zambrano, und wir besuchen der Kirche "Casa de Oracion" in El Empalme. Wir fasteten 15 Tagen lang, und riefen zu Gott auf. Meine Tochter Angelika schloss sich uns auch an. Während dieser fünfzehn Tage des Fastens war ich im Stande außerhalb des Natürlichen zu sehen, was ich vorher nie getan habe. Wir beteten und fasteten an dem Besinnungsort und fuhren sogar zuhause fort, zu beten und zu Gott aufzuschreien, warteten darauf, dass Er mit uns spricht.

Der Herr gab uns viele Aufmunterungen. Wegen unserer Versuchungen wollten wir oft aufgeben, aber der Herr hat uns dabei geholfen. Er gab uns Jeremiah 33:3 „Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt."
Meine Tochter hatte dies nachdrücklich vom Herrn gebeten, obwohl ich es zu der Zeit nicht wusste.


Ort: El Empalme, Ecuador, 29. September 2009, 19.00 Uhr


Angelica (Tochter):
Mein Name ist Angelika Elizabeth Zambrano Mora. Ich bin 18 Jahre alt und studiere am "Colegio José María Velazco Ibarra", hier in El Cantón, El Empalme, Ecuador. Ich nahm Jesus an als ich 12 Jahre alt war, aber ich sagte mir "keiner meiner Freunde war gläubig und ich fühlte mich komisch unter ihnen". Also habe ich mich von Gott abgewandt und habe ein fürchterliches und schlimmes Leben geführt. An meinem 15. Geburtstag habe ich mich mit dem Herrn wiederversöhnt, aber ich zweifelte noch. Die Bibel sagt in Jakobus 1:8 „Ein Zweifler ist unbeständig auf allen seinen Wegen." Und ich war eine von diesen Menschen.
Mein Vater sagte: „Du musst nicht so sein, es sieht schrecklich aus. Es ist falsch." Aber ich antwortete: "So bin ich und so möchte ich sein. Niemand kann mir sagen, wie ich sein soll, was ich tragen soll oder wie ich mich verhalten sollte. Dann antwortete er: „Gott wird sich mit dir befassen. Er wird dich ändern."


An meinem 17. Geburtstag kam ich näher zu dem Herrn. Am 28. April kam ich zu Ihm und sagte: "Herr, ich fühle mich so schlecht, ich weiß, dass ich eine Sünderin bin." Und dann erzählte ich Ihm, wie ich mich fühlte. "Herr, verzeih mir. Ich will, dass Du meinen Namen im Buch des Lebens aufschreibst und mich als Dein Kind annimmst." Ich tat Buße und gab mein Leben dem Herrn zurück. Ich sagte, "Herr, ich will, dass Du mich änderst, einen Unterschied aus mir machst." Ich schrie mit meinem ganzen Herzen, flehte den Herrn an, mich zu ändern. Aber, als die Zeit verging, spürte ich keine Veränderung. Der einzige Unterschied war, dass ich begann die Kirche zu besuchen, die Bibel zu lesen und zu beten. Das war die einzige Veränderung in meinem Leben.

Dann, im August, wurde ich zum 15-tägigen Fasten eingeladen. Ich entschied mich teilzunehmen, aber bevor des Fastens sagte ich: "Herr, will ich, dass Du Dich mit mir hier befasst." Während des Fastens sprach der Herr mit fast jedem, außer mir! Es war, als ob der Herr mich nicht gesehen hatte und das tat weh. Ich betete: "Herr, wolltest Du Dich nicht mit mir befassen?" Ich schrie allein und setzte fort: "Herr, liebst Du mich? Bist Du hier? Bist Du mit mir? Warum sprichst Du nicht mit mir, wie mit allen anderen? Du sagst anderen so viele Dinge nur mir nichts." Also bat ich um ein Zeichen, dass Er mit mir ist und der Herr gab mir Jeremia 33:3 „Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt." Ich sagte: „Herr. Hast Du gerade mit mir gesprochen?" Denn ich hörte akustisch Seine Stimme und sah bildlich die Wörter geschrieben wie in Jeremia 33:3.

Ich fragte: "Herr, ist das für mich?" Ich habe das für mich behalten, während andere ein Zeugnis gaben, was der Herr ihnen gegeben hatte, und was sie gesehen haben. Aber ich hielt es geheim und habe über die Wörter nachgesinnt: „Rufe mich an" bedeutet zu beten, aber was bedeutete „große und unfassbare Dinge?" Ich dachte: „Das kann nur Himmel und Hölle bedeuten. Also sagte ich: „Herr, ich möchte nur, dass Du mir den Himmel zeigst, aber nicht die Hölle, weil ich gehört habe, es sei ein schrecklicher Ort." Dann betete ich mit meinem ganzen Herzen: „Herr, wenn es Dein Wille ist, mir zu zeigen, was Du mir zeigen musst, dann tue so, aber verändere mich zuerst. Ich möchte, dass Du einen Unterschied in mir machst. Ich möchte anders sein".

Als wir unser Fasten beendeten, mussten wir durch Prüfungen und Schwierigkeiten gehen. Manchmal fühlte ich mich schwach, nicht im Stande mit dem Herrn zu wandeln. Aber Er gab mir Kraft. Ich begann Seine Stimme besser zu hören. Wir wurden gute Freunde. Der Herr ist unser bester Freund, der Heilige Geist. Ich sagte Ihm: „Herr, du bist mein bester Freund. Ich möchte Dich besser kennen lernen." Dann habe ich alle meine Gedanken Ihm mitgeteilt.

Den ganzen August habe ich gebetet und dann im November ist ein Diener Gottes zu uns nach Hause gekommen und sagte: „Möge der Herr sie segnen." Ich antwortete: "Amen." Dann sagte er: "Ich bin gekommen, um dir eine Nachricht von Gott zu überbringen. Du musst dich vorbereiten, weil der Herr dir große und herrliche Dinge zeigen wird, die du nicht kennst. Er wird dir den Himmel und die Höllen zeigen, weil du Ihn darum aus Jeremia 33:3 gebeten hast." Ich sagte: "Ja, aber woher wissen Sie das? Ich habe niemandem davon etwas gesagt." Er antwortete: "Derselbe Gott, den du anbetest und dienst, ist derselbe Gott, den auch ich anbete. Er hat mir alles gesagt."

Bald fingen wir zu Beten an. Einige Schwestern aus unserer Kirche und aus meiner Familie haben gemeinsam mit uns gebetet. Aber sobald wir zu beten anfingen, sah ich den Himmel offen. Also fragte ich: „Ich sehe den Himmel offen und zwei Engel herunterkommend." Der Mann sagte: „Frag sie, warum sie hier sind."

Sie waren groß und wunderschön, mit wunderschönen Flügeln. Sie waren groß und leuchteten und schienen durchsichtig, glänzend wie Gold. Sie trugen Sandalen aus Kristall und hatten heilige Gewände an. „Warum sind Sie hier?" Sie lächelten und sagten: "Wir sind hier, weil wir eine Aufgabe ausführen müssen. Wir sind hier, weil du den Himmel und die Hölle besuchen musst und wir werden nicht gehen, bis alles erfüllt wurde." Ich antwortete: „Sehr gut, aber ich möchte nur den Himmel besuchen, nicht die Hölle." Sie lächelten und blieben da, aber sagten nichts mehr. Nachdem wir mit dem Beten fertig waren, konnte ich sie hier immer noch sehen.

Ich konnte dann auch den Heiligen Geist sehen. Er ist ein exzellenter Gentleman. Er ist mein bester Freund. Er ist Heilig, Er ist allwissend. Er ist allgegenwärtig. Ich konnte Ihn sehen, Er ist leuchtend und durchsichtig zugleich und hat ein glänzendes Antlitz. Ich konnte sein Lächeln und Seinen liebenden Blick sehen. Ich kann Ihn kaum beschreiben, weil Er viel schöner ist als die Engel. Die Engel haben ihre eigene Schönheit, aber der Heilige Geist ist bei weitem schöner als sie sind. Ich konnte seine akustische Stimme hören, eine Stimme voller Liebe, eine leidenschaftliche Stimme. Ich kann Seine Stimme schwer beschreiben. Sie ist wie der Blitz und dennoch gleichzeitig würde Er sagen: "Ich bin mit dir." Also bemühte ich mich weiterhin mit Gott zu wandeln, trotz der uns umgebenden Versuchungen. Wir gingen durch sehr schwere, aber auch siegreichen Zeiten zugleich. Ich sagte: "Herr, möge Dein Wille geschehen."

Ich konnte diese Engel die ganze Zeit sehen. Am 6.November waren sie mit mir, als ich in die Schule ging. Die Engel begleiteten mich eigentlich zur Schule und blieben auch in den Unterrichtsstunden mit mir. Ich war so glücklich, so voller Freude, weil Ich sie sehen konnte! Als der Diener Gottes mir sagte, ich solle mich vorbereiten, weil der Herr mir den Himmel und die Hölle zeigen wird, sagte er auch, „Du wirst sterben". Es war nicht einfach als ich das Wort STERBEN gehört hatte. "Wie, ich werde sterben? - ich bin zu jung!" Er antwortete: "Mach dir keine Sorgen. Der Herr wird alles perfekt machen, weil alles was er tut perfekt ist und Er wird dich zurück ins Leben bringen, weil Er dir das zeigen wird, damit du zurück kommst und ein Zeugnis über das übernatürliche Reich ablegst und darüber, was jenseits des Todes existiert. Und der Herr will, dass alle darüber Bescheid wissen." Ich fragte: "Amen, aber werde ich von einem Auto überfahren werden? Wird jemand mir etwas auferlegen? Wie werde ich sterben?" Sämtliche Ideen rasten durch meinen Kopf, aber der Herr sprach zu mir durch ihn und sagte, ich solle mir keine Sorgen darüber machen. Er hatte alles unter Kontrolle. Ich sagte: „Danke Dir, Herr!"

Also, am 6.November, wie ich sagte, es war ein wunderschöner Tag, als ich mich auf dem Heimweg von der Schule befand. Sie waren da, als ich zu Mittag gegessen hatte und meine Hausaufgaben machte. Sie blieben bei mir, als ich Gott anbetete. Sie haben mit mir nicht gesprochen. Alles was sie sagten war "Heilig, heilig, heilig, Halleluja!" und sie gaben unserem Himmlischen Vater Lob, Preis und Ehre, Amen. Auch der Heilige Geist war mit den Engeln da, und ich freute mich sehr. Lass mich mal etwas sagen. Viele Menschen sagen, dass das Evangelium langweilig ist. Nun, das ist eine große Lüge des Teufels, damit diejenigen, die den Herrn nicht kennen, Seine Gegenwart nicht suchen werden. Ich hatte das auch gesagt, aber nachdem ich dem „Herrn und dem Heiligen Geist begegnet bin, kann ich sagen, dass es die Lüge des Teufels ist, die sagt, das Evangelium langweilig ist. Es ist das schönste Erlebnis hier auf der Erde!

Ich konnte sie sehen, mit ihnen spielen. Ich sprach mit dem Heiligen Geist. Aber die Engel sprachen nicht mit mir. Sie beteten den Herrn an. Und ich sagte: "Heiliger Geist, komm mit mir, tue dies oder das." Und Er würde da sein. Ich konnte Ihn spüren und sehen. Ich konnte sagen, was der Heilige Geist während des Betens, dem Mittagessen oder während ich redete, machte. Ich konnte sehen, wenn Er aufstand. Ich bereitete Ihm einen Sitz vor, weil Er hier war. Obwohl Ihn viele nicht sehen können, ist Er immer da! Diese Beziehung dauerte an: Es gibt keinen Grund sie zu beenden, wenn man einmal darin war … dann gibt es keinen Weg sich daraus zu entziehen. Wenn ich betrachte, wo Er mich heraus gezogen hat, wer ich zuvor war - bin ich Ihm für Seine Gnade so dankbar, für all Seine Liebe für die Menschheit und für mich!"

Am 7 November als ich auf dem Heimweg von der Schule war - ich war etwa Schritte von unserem Haus entfernt - da hörte ich eine Stimme sagen: "Sei bereit, den du wirst heute sterben". Ich wusste, es war der Heilige Geist, der zu mir gesprochen hat, da ich Ihn sehen konnte. Ich ignorierte Seine Stimme. Ich sagte: „Herr, ich will heute nicht sterben!" Sobald ich es ausgesprochen hatte, antwortete Er: "Sei bereit, den du wirst heute sterben!" Diesmal sagte Er es lauter und größerer Macht. Ich antwortete: "Herr, ich weiß, dass du es bist, der mit mir spricht. Ich bitte dich nur um eine Bestätigung, danach tue mit mir nach Deinem Willen - Ich übergebe mich dir und was Du von mir bittest. Was auch immer du mir sagst, ich gebe mich dir hin, obwohl ich Angst habe. Ich gebe mich Dir hin, weil ich weiß, dass Du mit mir bist und Du bist wirklich!"

 
Hier legte ich meine Bitte ab: „Möge die Person, die Du zuvor gebraucht hast, mir diese Nachricht überbringen. Lass ihn jetzt bei uns Zuhause sein bevor ich ankomme und er soll mir sagen, dass heute der Tag ist und das, was Du mir gerade gesagt hast. Er soll mir auch die Uhrzeit sagen." Nun, unser Herr ist halt so, Er kennt unsere Vergangenheit, Gegenwart und unsere Zukunft und Er wusste, dass ich Ihm diese Bitte vorlegen werde. Als ich Zuhause ankam, war der Diener Gottes schon da."

Maxima:
Als sie ankam, waren wir nicht im Wohnzimmer, sondern hier in der Küche. Hier hat sie den Diener Gottes gesehen, der bei uns zuhause war und sie sagte: "Möge der Herr sie segnen." Der Mann Gottes antwortete: „Gottes Segen. Bist du bereit? Denn heute ist der Tag, an dem der Herr dich nehmen wird. Heute um vier Uhr nachmittags." Sie standen da, erstaunt darüber, dass der Herr ihre Bitte erfühlte."

Angelica:
Als ich das hörte, sagte ich: "Amen…aber ich will nicht sterben, ich kann nicht sterben! Nein, Herr, ich habe Angst, sehr viel Angst, fürchterliche Angst!" Der Diener Gottes sagte: „Lasst uns beten, damit die Angst dich im Namen unseres Herrn verlässt." Ich sagte: „ Amen" und wir beteten. Als wir gebetet haben, spürte ich, wie sämtliche Angst mich verlassen hatte und unbeschreibliche Freude erfüllte mich. Ich dachte, dass der Tod das Beste ist, was mir passieren konnte. Ich fing zu lächeln und zu lachen an. Alle schauten mich an. Sie konnten sehen, dass anstatt vom vorherigen Entsetzen ich mit unerklärlicher Freude erfüllt wurde. Ich habe gelacht, bin gesprungen und gesungen. Ich habe gesehen, dass mein Vater Schokolade und viele anderen Leckereien nach Hause gebracht hatte. Also dachte ich: „Lass mich mal etwas von allem probieren." Und ich genoss die Leckereien. Nachdem ich fertig war, fügte ich hinzu: „Nun, Herr, wenn ich nicht zurück komme, dann habe ich wenigsten alles probiert."

Maxima:
Meine Tochter verspürte sofort Freude in ihrem Herzen und fing zu essen an. Sie aß von allem ein wenig und sagte dabei: „Wenn ich nicht zurück komme, dann habe ich gegessen und bin voll."

Angelica:
Jeder lachte über mich und ich habe mit jedem im Hause gesprochen, mit dem jungen Mädchen, das bei uns Zuhause wohnt und mit anderen Brüdern aus der Gemeinde und sie fragten mich: "Warum verhältst du dich so. Anstatt traurig zu sein, bist du glücklich und fröhlich?" Ich sagte ihnen: "Natürlich bin ich froh, ich werde den Herrn sehen, ich werde mit Ihm sein. Aber ich weiß nicht, ob ich zurückkommen werde, also will ich alle meine Sachen weg geben." Sie alle starrten mich an und fragten: "Du willst alle deine Sachen weg geben?" Meine Mutter schaute mich überrascht mit weit geöffneten Augen an.


Maxima:
Meine Tochter fing an, alle ihre Sachen weg zu geben. Sie verteilte alles, absolut alles. Unsere Schwestern aus der Kirche waren wie üblich dabei und sie gab einer Jeden von ihnen etwas von ihren Sachen mit. Als ich ihre Absicht in Frage stellte, sagte sie: „Wenn ich zurück komme, dann können sie mir alles wieder zurück geben, aber wenn ich nicht zurück komme, dann können sie das alles behalten."
Angelica:
Ich kann mir vorstellen, wie traurig es für eine Mutter sein müsste, so etwas von ihrem Sohn oder ihrer Tochter zu hören. Ich weiß, dass eine Mutter ihre Kinder über alles liebt, daher kann ich mir vorstellen, wie meine Mutter sich gefühlt hat, als ich das sagte. Aber ich war so glücklich, dass ich angefangen habe, alle meine Sachen weg zu geben: meine Kleidung, mein Bett, mein Handy, alles, unter einer Bedingung: wenn ich zurückkommen, muss alles an mich zurück- gegeben werden. Sie alle haben angefangen zu lachen und ich erklärte, dass der Herr tun wird, was Er tun muss. Wenn ich also nicht zurückkommen werde, dann gehörte alles ihnen als eine Erinnerung an mich und dann lachten wir wieder. Aber meine Mutter beobachtete einfach, weil ich ihr nichts übrig gelassen habe.

Maxima:
Sie war sehr entschlossen, aber als Mutter war ich sehr traurig. Es ist nicht einfach, überhaupt nicht einfach. Ich fing an Zuhause aufzuräumen und wunderte mich: „Herr, wenn der Augenblick kommt, wie wird es sein?" Ich konnte es nicht verstehen. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Als sie zu Beten anfingen, hatte ich noch einige Dinge im Hause arrangiert. Sie sagten: „Schwester, komm, lass uns beten." Es war 14:30 Uhr. Ich antwortete: "Fangt schon mal an, ich werde gleich dazu kommen. Ich möchte noch meine Hausarbeit beenden."

Angelica:
Wir fingen an zu Beten. Sie haben mich alle beim Beten beobachtet. Ich betete: „Herr, ich möchte deinen Willen hier auf der Erde tun und Du hast mir das alles bereits gesagt. Du bist kein Mensch, dass Du lügen würdest oder ein Mensch, dass Du Buße tun musst. Ich weiß, dass du real bist. Ich weiß, was du mir versprochen hast, wird erfüllt werden, weil ich sehe, wie es jetzt in Erfüllung geht. Wenn ich dich hier auf der Erde enttäuschen werde, dann ist es das Beste, wenn Du mich bei sich behältst. Aber wenn ich Deinen Willen tun werde, dann bring mich zurück und hilf mich die Wahrheit zu sagen. Bereite mich vor, hilf mir zu predigen und die Menschen zur Buße aufzurufen. Herr, ich will nicht in die Hölle gehen, ich will Deinen Willen tun. Wenn ich also Deinen Willen nicht erfüllen werde, dann behalte mich bei Dir. Ich will nicht leiden." Das war mein kürzestes Gebet. Ich bat den Diener Gottes: „Sagen Sie meiner Mutter nicht, was ich dem Herrn gesagt habe." Er antwortete: „Ich werde ihr jetzt nichts sage, aber sobald der Herr dich genommen hat, dann werde ich es ihr sagen." Ich antwortete: „Amen." Wir beteten weiter und kamen in einen Gebetskreis zusammen.

Maxima:
Als es 3:30 Uhr nachmittags war, sprach der Herr zu seinem Diener und sagte ihm sie zu salben. „Der Herr sagt, wir sollen dich salben. Komm, du salbst sie." Also gingen wir mit anderen Schwestern in das Zimmer und salbten sie. Er gab uns zwei Minuten ganz salben, also von Kopf bis Fuß, ihr ganzer Körper war gut gesalbt.


"Der Tod"

Angelica:
Der Herr sprach zu seinem Diener und sagte ihm, dass ich gesalbt werden soll und sogleich salbten mich meine Mutter und unser Gemeindemitglied, die Schwester Fatima Navarrete. Dann als sie mich mit dem Salböl eingeschmiert haben, spürte ich, dass mich etwas wie eine Rüstung bedeckte, und ich konnte nicht erklären wie ich bedeckt war. Als sie mich berühren wollten, konnte sie es nicht mehr.

Maxima:
Als der Diener Gottes herein kam, beteten wir immer noch. Die anderen Schwestern taten Fürbitten und wir waren im Schlafzimmer, ich, die Mutter und eine andere Schwester. Während wir beteten, wolle ich meine Hände auf sie legen, aber ich konnte es nicht. Sie hatte diese Bedeckung, etwas umhüllte sie. Es war nicht normal: Ich konnte sie nicht berühren. Niemand konnte sie berühren. Die Abdeckung fing vom Kopf und ging bis zu den Füßen und hatte einen Abstand wie etwas so (Sie streckt ihre Arme aus auf etwa 30 cm/ 12inches). Wir konnten sie nicht berühren! Das hat mich am meisten schockiert. Ich war bei Diensten dabei, legte vorher Hände auf, und so etwas ist noch nie passiert! Ich begriff: „Etwas muss passiert sein". Und ich fing an, Gott anzuflehen und Ihm zu danken. Plötzlich fühlte ich mich fröhlich und glücklich! Die Trauer und der Schmerz in meinem Herzen sind verschwunden und ich war glücklich! Wir fuhren mit dem Beten fort und kurz vor Uhr nachmittags ist meine Tochter auf den Boden gefallen. Sie ist aus dem Stand gefallen.

Angelica:
Während des Gebets verspürte ich eine Kurzatmigkeit, ich konnte nicht atmen wie vorher, wie ich jetzt atme. Ich hatte Bauchschmerzen und Herzschmerzen und ich spürte, wie das Blut inaktiv wurde. Dann verspürte ich einen enormen Schmerz in meinem ganzen Körper. Alles, was ich sagen konnte, war: „Herr, gib mir Kraft, gib mir Kraft!" Das war mein Gebet. "Gib mir Kraft, Herr." Weil ich das Gefühl hatte, ich konnte nicht weitermachen. Ich hatte keine Kraft gespürt. Die Kraft hat mich verlassen. Und als ich nach oben schaute, im geistlichen - ich öffnete meine Augen nicht, das war im übernatürlichen - sah ich, wie sich der Himmel auftat und Engel, nicht zwei oder zehn, sondern Millionen von ihnen, versammelt und in der Mitte von diesen Millionen von Engeln sah ich ein Licht, das die Sonne 10,000 mal überstrahlte! Und ich sagte „Herr, bist Du es, der da kommt?"

Maxima:
Gerade als sie gefallen ist, versuchten wir sie wieder hinzustellen, aber wir konnten sie nicht berühren. Wir wollten uns vergewissern, aber sie war nicht in der Lage selber zu stehen. Sie sagte: „Betet. Ich habe keine Kraft, Mama, ich habe keine Kraft und ich habe Schmerzen." Zuerst hatte sie Herzschmerzen, dann ging der Schmerz hinunter in den Bauch. Wir beteten weiter, flehten Gott an und als das geschah: Der Herr hat Ihr Leben genommen! Nie zuvor in meinem Leben sah ich jemanden sterben. Ich sagte, ich wollte niemals sehen, wie jemand stirbt, obwohl ich dem Herrn diente, wollte ich dennoch nie jemanden sterben sehen. Zu diesem Zeitpunkt war ich allein mit ihr. Ich musste meiner Tochter zusehen, wie sie in Schmerzen litt. Es war überhaupt nicht einfach. Es war etwas Fürchterliches. Ich konnte ihre letzen Worte nicht verstehen und am Ende - sie hat aufgehört! Ich kam näher an sie heran, legte meine Hand auf ihr Gesicht und hielt einen Spiegel vor ihr, um zu sehen, ob sie noch atmete. Aber sie atmete nicht mehr, sie lag einfach da. Ein Seufzen, wie das Stöhnen und das war's. Ich habe sie gleich gehalten, habe sie berührt, sie war noch warm, wie normal. Dann nahm ich eine Decke und bedeckte ihren Körper, und nach einer kurzen Weile begann sie abzukühlen. Ihr Haar fiel nach hinten, wie das Haar eines toten Menschen und dann wurde sie eiskalt.

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